Funktionen · Die Pipeline im Detail
Auf dieser Seite steht, was in jeder einzelnen Phase geschieht: welche Artefakte hineingehen, welche herauskommen, wo Sie entscheiden und was am Ende im Kurspaket liegt.
Die Reihenfolge ist eine Zusage, kein Vorschlag. Jede Phase arbeitet auf dem, was ihre Vorgänger erzeugt haben. Wer eine Phase öffnet, deren Vorgänger noch offen sind, wird zur ersten unvollständigen Phase zurückgeführt – und was sich nicht eindeutig als abgeschlossen feststellen lässt, gilt als offen. Jede Phase wird einzeln gesichert, sodass ein unterbrochener Lauf fortgesetzt werden kann.
Vor Phase 01
Die Pipeline erzeugt nicht ins Blaue hinein. Bevor die erste Datei verarbeitet wird, sagen Sie in eigenen Worten, was entstehen soll: ein Auftrag, der fachliche Kontext und die Personen, für die der Kurs gedacht ist.
Diese Vorgaben sind Freitext, und sie werden nicht überschrieben: Jede Fassung wird zusätzlich gespeichert, mit vollständiger Historie. Auch einzelne Quelldateien können eine eigene Vorgabe bekommen.
Phase 01 · Parsing
Sie laden Ihr Quellmaterial hoch – heute sind das PDF-Dokumente. Die Dateien gehen über vorsignierte Links direkt in den Objektspeicher und werden erst dann für den Lauf freigeschaltet, wenn sie dort dauerhaft angekommen sind.
Anschließend wird jede Datei als eigener Hintergrundjob vom Dokument in Markdown umgewandelt. Der ausgelesene Text bleibt in der Anwendung sichtbar – Sie können nachlesen, womit die nächste Phase arbeitet.
Phase 02 · Wissen
Diese Phase läuft in zwei Zügen. Zuerst wird aus jeder Datei einzeln Wissen extrahiert – Sie bekommen je Quelle eine Zusammenfassung, die Sie lesen können. Danach werden diese Einzelergebnisse zu einer einzigen, kursbezogenen Wissensbasis zusammengeführt.
Der Unterschied ist wichtig: Aus zehn Dokumenten werden nicht zehn parallele Wahrheiten, sondern eine gemeinsame Grundlage, auf der die Phase Design arbeitet.
Phase 03 · Design
Die Designvorgabe ist kurz und konkret: eine Lektion je Typ, ein Video, ein Quiz, ein Text – so oder anders, wie Ihr Kurs es braucht. Ein Sprachmodell erzeugt daraus ein vollständiges Kursdesign: Titel, Beschreibung, Lernziele und Module, in denen die einzelnen Lektionen mit ihrem Typ stehen.
Danach sind Sie dran. Das Design lässt sich lesen, von Hand ändern oder neu erzeugen, bevor irgendetwas produziert wird. Änderungen überschreiben nichts: Jede Bearbeitung wird als neue Version abgelegt.
Phase 04 · Produktion
Aus dem Kursdesign wird eine Produktion, die sich auffächert: Für jede Lektion startet ein eigener Job, und die Produktion selbst zerfällt in vier Schritte, die unabhängig voneinander laufen.
Jeder dieser vier Schritte lässt sich an ein eigenes KI-Anbieterkonto binden – kein einzelnes Modell muss Text, Video und Fragen gleich gut können. Und jede Lektion trägt einen eigenen Status: Was schiefgeht, wird einzeln wiederholt, nicht der ganze Kurs.
1 · Text-Skript
Der ausformulierte Lektionstext, den Lernende später lesen.
2 · Video-Transkript
Szene für Szene: Sprechtext und Bildhinweis – der Stand, den Sie freigeben.
3 · Video-Erzeugung
Erst nach der Freigabe: aus dem Transkript wird die fertige Videodatei.
4 · Quiz
Fragen mit markierter richtiger Antwort und einer Erläuterung dazu.
Video läuft bewusst zweistufig, mit einem Menschen in der Mitte. Zuerst entsteht das Transkript. Sie bestätigen oder überarbeiten es – und erst danach wird der Renderjob in die Warteschlange gestellt. Genau deshalb steht eine Video-Lektion in der Übersicht auch einmal still: Sie wartet auf Ihre Entscheidung, nicht auf Rechenzeit.
Phase 05 · Prüfung
Bis hierher haben Sie einzelne Lektionen gesehen. Die Prüfung dreht die Perspektive um: Der Kurs liegt als Ganzes vor – Lernziele, Module und darunter jede Lektion, aufklappbar.
Und zwar nicht als Statusliste, sondern als Inhalt: der Text einer Text-Lektion, die Szenen einer Video-Lektion mit Sprechtext und Bildhinweis, die Fragen eines Quiz mit markierter Lösung und Erläuterung. Was Sie hier lesen, ist das, was ins Paket geht.
Phase 06 · Veröffentlichung
Die letzte Phase rendert, packt zusammen und lädt hoch. Was dabei entsteht, ist ein verteilbares Kurspaket: pro Modul ein Ordner, und darin je Lektion eine Datei – HTML für Text, Quiz und Transkript, MP4 für Video.
Der Download läuft über einen Link, der bewusst nur kurz gültig ist und seinen Ablaufzeitpunkt gleich mitbringt. Danach übernimmt Ihre Lernplattform: eCourse erstellt Kurse, ausgeliefert werden sie im LMS – zum Beispiel in ELP, der Plattform aus demselben Haus.
Quer durch alle Phasen
In den Team-Einstellungen hinterlegen Sie Ihre eigenen Anbieter-Zugangsdaten. Zuerst als Standard: ein Anbieter für Text, ein Anbieter für Video. Darunter, unter „Stage Overrides“, wird es phasenscharf – Parsing, Wissen, Design, Produktion, Prüfung und Veröffentlichung bekommen jeweils ihre eigenen Zugangsdaten.
Die Produktion ist die einzige Phase, die zwei Bindungen führt: einen Text- und einen Video-Anbieter. Genau dort fächert sich die Arbeit ja auch in vier Schritte auf.
Quer durch alle Phasen
eCourse ist mandantenfähig, und die Ordnung ist schlicht: Ein Team enthält Projekte, ein Projekt enthält Kurse. Wer für mehrere Auftraggeber produziert, trennt sie über Projekte; wer nach Fachbereichen arbeitet, ebenso.
Mitglieder kommen per Einladung dazu und tragen eine Rolle: Owner, Co-Owner, Admin oder Member. Berechtigungen sind keine Sache einzelner Bildschirme – jede Aktion läuft durch dieselbe Prüfung, gleich an welcher Stelle der Pipeline sie ausgelöst wird.
Der Verbrauch wird in acht Dimensionen erfasst. Auf dieser Grundlage lassen sich Budgets setzen – ein Team oder ein Projekt kann enger gefasst werden, als der Tarif erlaubt, nie weiter.
Wie viel in Ihrem Paket enthalten ist und wo die eigenen Schlüssel greifen, steht auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Konto anlegen, Paket wählen, erste Quelldokumente hochladen – das LMS-ready ZIP-Paket kommt aus genau der Pipeline, die Sie hier gesehen haben.